Antwort auf: EEG 2.0 – Ideen aus München

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#752
Susanne Jung
Verwalter

Reaktion von Christfried Lenz

Das Wichtigste an dem Ansatz von Hans-Josef Fell scheint mir zu sein, dass er das „EEG 2.0“ auf die Vollversorgung durch EE, also auf die vollständige Unabhängigkeit von fossilen und atomaren Energien, ausrichtet. Deswegen die Einführung einer speziellen Einspeisevergütung für wetterunabhängigen EE-Strom. – (Die genannte mögliche Einspeisevergütung von 10 Cent scheint mir ziemlich niedrig zu sein?)

Diese Ausrichtung auf völlige Unabhängigkeit von fossiler und atomarer Energie dürfte von fundamentaler Bedeutung für ein neues EEG zu sein! In der Diskussion am RT hat dies noch keine Rolle gespielt.

Wie auch der RT weist Fell auf die Bedeutung der EU-RL hin und verlangt die vollständige Umsetzung von deren Potenzial.

Was mir nicht klar ist: Wie soll das gehen mit einerseits dem neuen EEG 2.0 bei gleichzeitiger Fortexistenz des alten EEG, welches allerdings hohen Novellierungsbedarf hat? Es müsste zuletzt doch herauskommen, dass sich EEG 2.0 und das von Deckeln und Bürokratismus befreite alte EEG nicht widersprechen. – Wäre es da nicht klarer/einfacher, das, was vom alten EEG (eventuell) bleibt und das EEG 2.0 zu einem einzigen kompakten Vorschlag zu machen (nicht in der Form eines Gesetzentwurfes, aber in der Form einer Aufstellung der Inhalte, die in der Gesetzgebung 2.0 enthalten sein müssen)?

Viele Grüße
Christfried