Anregungen aus dem Bereich PV

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  • Dieses Thema hat 0 Antworten und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr, 3 Monaten von Andreas Schwerter.
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    Andreas Schwerter
    Gast

    Meine Themen bzw. Anregungen für den Bereich PV:

    1. Neuregelung für Dachanlagen bis 40 KWp. -Hier ist 2019 ein erheblicher Einschnitt vorgenommen worden, der meines Erachtens genau die falsche Zielgruppe trifft. Dem Großteil von kleinen Gewerbebetrieben mit entsprechenden Objekten sollte die Investition sowie der Betrieb von PV-Anlagen bis 40 KWp „schmackhaft“ gemacht werden, anstelle die Anreize derart zu nehmen, wie es 2019 geschehen ist. Schlussendlich sind es meiner Meinung nach genau die Dachflächen, die als „totes Kapital“ genutzt werden sollten.
    2. Freiflächenanlagen bis 750 KWp: Es sind ausschließlich diese Anlagen, die im Rahmen von Bürgerinitiativen von Kleininvestoren weniger bürokratisch entwickelt und betrieben werden können. An dieser Stelle wäre eine „Auflockerung“ der im EEG-verankerten Anforderungen an die Grundstücke lobenswert.
    3. 750KWp-Obergrenze für größere Dachprojekte: Es gibt durchaus viele Liegenschaften (Objekte), die mehr als 750 KWp Dachanlagen aufnehmen können. Hier wird durch das EEG mit der Obergrenze ebenfalls jener Betreiber oder Investor gehemmt, seine Potentialflächen auszuschöpfen, der dem Thema generell bereits schon offen gegenübersteht. Aktuelles Beispiel: Industriebetrieb in NRW: Dachflächen für 1,8 MW frei, Trafo vor Ort mit 2 MW frei, Anlage darf nur 750 KWp groß werden! Die zeitliche Verzögerung von 2 Jahren, bis auf einem 750KWp-Projekt weitere Leistung installiert werden kann, führt zu höheren BOS-Kosten (Balance of system) sowie zusätzlichen Messeinrichtungen (Aufgrund der unterschiedlichen Inbetriebnahmen und Vergütung), die den derzeit eh schon überlasteten VNB unnötig beschäftigen.
    4. Direktvermarktung/Marktprämie für Anlagen ab 100 KWp. -vollkommen unverhältnismäßig! Darüber hinaus lehnen viele Direktvermarkter die Aufnahme dieser, für den Direktvermarkter „Kleinanlagen“, die Aufnahme der Direktvermarktung ab, da die Anlagen nach Eigennutzung kaum oder zu wenig Energie einspeisen.
    5. Einheitliche Förderpolitik im Bundesgebiet: Aktuell basieren sämtliche PV-Investitionen auf Basis des bundesweit geltenden EEGs. Die Förderpolitik ist auf Landesebene komplett unterschiedlich. Gleiches gilt im Übrigen auch für Förderungen im Bereich E-Mobilität. Warum soll sich ein Anlagenbetreiber in NRW oder RLP auf Basis der gleichen Vergütung (EEG) und schlechteren Einstrahlungswerten, gegenüber einem PV-Betreiber im Süden des Landes schlechter stellen, der höhere Förderungen erhält und zu dem noch die höhere Sonneneinstrahlung hat?
    6. EEG-Umlage: -Ewige Diskussion und dennoch Hemmnis für die von Volker Quaschning ins Leben gerufene Kampagne „Macht die Dächer voll“. Kunden mit Dachflächen, die mehr als 10 KWp aufnehmen könnten, bleiben bewusst unter 10 KWp.

    Warum soll der Kunde beim örtlichen Gemüsehändler eine „Abfindung oder Entschädigung“ für die im eigenen Garten gezogenen Tomaten entrichten? – Thema Doppelbesteuerung von PV-Erträgen sowie unnötige EEG-Umlage!

    Dies soweit von meiner Seite.

    Sonnige Grüße

    Andreas Schwerter

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